Kreisverband der Kleintierzüchter Göppingen e.V.
Zuchtanlage Verein Heiningen
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NWZ am 16.April 2008

Bei der lange geplanten Verle­gung der Heininger Kleintier­zuchtanlage an die Kleintier­züchterhalle ist der Durchbruch erzielt. Die Gemeinde und der Kleintierzuchtverein haben sich über die »Konditionen geeinigt.

JÜRGEN SCHÄFER

Heiningen. Vier lange Jahre lag ein Grundstückstausch auf Eis, den noch der frühere Heininger Bürger­meister Martin Weissbrodt ange­peilt hatte. Der Kleintierzuchtver­ein räumt sein Gelände nördlich des Heubachs, das er bis 2029 in Erbpacht von der Gemeinde hat, und  bekommt dafür 92 000 Euro für den Umzug über den Heubach an die vereinseinseigene Halle. Auch die Gemeinde profitiert davon: Sie kann las derzeit belegte Gelände als Bauland verkaufen. Mindestens neun 1r springen heraus, sagt Bürgermeister Norbert Aufrecht.

Was den lange ausgesetzten Verhandlungen Schub gab, war eine fällige Investition am alten Gelände. )er Zaun der Kleintierzuchtanlage st baufällig und müsste ersetzt werden. Da die Gemeinde dafür üblicherweise einen Zuschuss geben müsste, will sie das Geld lieber in eine neue Anlage investieren. Über den Umfang des Zuschusses wurde hart gerungen. Der Kompromiss: )die Gemeinde bezuschusst den Bau an zehn sogenannten Zuchtstation­en (Häuschen), die der Verein als Mindestbedarf geltend macht. Als Besonderheit ergab sich noch, dass er Verein einen Baufachmann in einen Reihen hat und die Errichtung der Anlage selbst abwickelt.

Im Gemeinderat gab's einhellige Zustimmung. „Es hat eine Weile gedauert, jetzt ist ein Kompromiss gefunden", stellte Marius Hick(CDU) ist. Er wies auf eine Zusatzverein­barung hin, die den Räten wichtig und auch dem Verein nützt: die künftige Zuchtanlage soll zumindest an einzelnen Wochenenden geöffnet sein, um damit auch neue

Mitglieder zu gewinnen. Für Dieter Nemec (SPD) ist es eine „win-win­ Situation" — beide Vertragspartner profitieren von der Einigung. Jo­hann Frieß (Freie Wähler) nannte es „einen guten Weg". Schon vor Jahr­zehnten habe der Verein eine neue Zuchtanlage angestrebt. Damit sei „die romantische Geschichte" am

jetzigen Standort Vergangenheit. Vereinbart ist auch, dass die Ge­meinde einmal im Jahr die Kleintier­züchterhalle kostenlos nutzen darf. Doris Röhm (Frauenliste) hätte dies gern auf zwei Termine im Jahr erwei­tert. Der Schultes glaubt, dass das im Einvernehmen möglich ist: „Der Verein war immer großzügig."